Prozess & Softwarelösung
InnoStrategy 2.0

Innovation ist kein Zufall!

Strategisch verankerte und durch moderne Informations- und Kommunikations-Technologien unterstützte Innovationsprozesse spielen eine immer wesentlichere Rolle um sicherzustellen, dass man mit innovativen, marktorientierten und technologisch führenden Produkten im internationalen Umfeld reüssiert. Der Forschungsschwerpunkt Digital Business an der FH Oberösterreich Campus Steyr und Innovations und Produktmanagement am Campus Wels haben dies zum Anlass genommen und gemeinsam mit Smartpoint IT Consulting und den Unternehmen Doka, Fronius und Pöttinger das Forschungsprojekt InnoStrategy 2.0 initiiert. Im Zentrum dieses Projektes stehen die Stärkung der Innovationskraft, der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen und die Verankerung strategisch ausgerichteter Innovationsprozesse.

Bleiben Sie am Ball und kontrollieren Sie den Prozess!

Unternehmen befinden sich in einem globalen, volatilen Umfeld mit sich ständig ändernden Kundenanforderungen und Wettbewerbssituationen. Langfristig bestehen können nur jene Unternehmen, denen es gelingt, ihre Produkte und Verfahren an diese geänderten Anforderungen rasch und flexibel anzupassen. Dies gilt sowohl für große Konzerne, wie auch für kleine und mittelständische Betriebe. Veraltete Produkte, die nicht mehr den Kundenanforderungen entsprechen, führen zu Kaufverweigerung und resultieren in weiterer Folge in Umsatzrückgängen. Die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft und der aktuell schwache Euro bieten österreichischen Unternehmen zwar die Chance, ihre Exportleistung zu steigern, gelingen kann dies allerdings nur, wenn man innovative und hochqualitative Produkte im Portfolio hat. In diesem Kontext spielen eine globale Vernetzung und eine multinationale Ausrichtung der Innovationsaktivitäten eine wesentliche Rolle. Unterschiedliche Märkte benötigen individuelle Lösungen, eine DOKA-Schalung für den US-amerikanischen Raum muss bspw. ganz anderen Richtlinien und Vorgaben entsprechen als jene, die für Kuala Lumpur oder den südamerikanischen Raum entwickelt wurde. Die genaue Kenntnis der Entwicklung des jeweiligen Zielmarktes und ein fundiertes Wissen über zukünftige Trends im Marktumfeld spielen im globalen Wirtschaftsgebaren oberösterreichischer Unternehmen eine zentrale Rolle.

Geballte Innovationskraft für ihr Unternehmen!

2013 initiierte die FH OÖ (Forschungsschwerpunkt Digital Business am Campus Steyr und Innovations und Produktmanagement am Campus Wels) gemeinsam mit Smartpoint IT Consulting und in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Doka, Fronius und Pöttinger das Forschungsprojekt InnoStrategy 2.0. Im Zentrum dieses Projektes stehen die Stärkung der Innovationskraft und der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen. Das Projekt InnoStrategy 2.0 adressiert gezielt jene Herausforderungen und Probleme, denen sich innovative Unternehmen im Zuge des strategischen Innovationsmanagements tagtäglich stellen müssen. In diesem Zusammenhang spielen strategisch verankerte und durch moderne Informations- und Kommunikations-Technologien unterstützte Innovationsprozesse eine wesentliche Rolle. Ziel des Projektes InnoStrategy 2.0 ist die Entwicklung einer software-basierten Plattform zur Unterstützung des strategischen Innovationsmanagements. Insbesondere sollen hierbei die frühen, strategisch relevanten Phasen des Innovationsprozesses durch den Einsatz moderner Methoden und Tools wie Bibliometrics, Opinion Mining, Environmental Scanning und Corporate Foresight unterstützt werden. In Form eines an die jeweilige Unternehmenssituation anpassbaren Prozessmodells sollen diese Methoden und Tools individuell kombiniert und zielgerichtet eingeführt und eingesetzt werden können. Dadurch sollen frühzeitig aufkommende Trends erkannt, zukünftige Chancen und Risiken zeitgerecht identifiziert und veränderte Marktbedingungen und Kundeanforderungen erfasst werden, um diese im Rahmen der Innovationsaktivitäten rechtzeitig und flexibel berücksichtigen zu können.

Die Wirtschaftspartner

Als zentrale Projektpartner aus der Wirtschaft sind die bekannten Branchenleader Doka, Fronius, Pöttinger und als Umsetzungspartner die Firma smartpoint in das Projekt involviert. Die smartpoint GmbH aus Linz übernimmt in diesem Zusammenhang die Rolle des  Software-Entwicklungs- und Realisierungspartners und stellt ihr fundiertes Wissen im Bereich Programmierung und Microsoft Sharepoint zur Verfügung. Die drei Pilotunternehmen Doka, Fronius und Pöttinger sind als sogenannte Pilotunternehmen – also Unternehmen, bei denen die zu entwickelnde Software-Plattform und das Prozessmodell auch implementiert werden soll – in das Projekt eingebunden. Bei allen beteiligten Pilotunternehmen ist bereits über mehrere Jahre hinweg ein zielgerichteter Innovationsprozess und eine Eingliederung in den Product Life Cicle implementiert. Dies ist auch der Grund, weshalb diese als Projektpartner ausgewählt wurden. Überdies handelt es sich bei den Pilotunternehmen auch um Branchenleader. Auf diese branchenbezogene Führungsrolle wurde bei der Partnerauswahl speziell Rücksicht genommen, um sicherstellen zu können, dass nur verlässliche und am Markt etablierte Unternehmen als Partner im Projekt beteiligt sind. Durch innovative und erfolgreiche Produkte wie die Selbstkletterschalung für den Burj Khalifa(Doka), die pneumatische Sämaschine AEROSEM (Pöttinger) oder das Energiemanagement für das Haus der Zukunft (Fronius) leisten diese drei Unternehmen und ihren innovation Mitarbeiter einen wesentlichen Beitrag zur Innovationskraft in der Region Oberösterreich.

Die Plattform InnoStrategy 2.0

Im Zuge des Projektes InnoStrategy 2.0 werden gezielt die frühen Phasen im Innovationsprozess – also jene Phasen die noch vor der Ideengenerierung stattfinden – adressiert. Im Rahmen einer groß angelegten Voruntersuchung konnte festgestellt werden, dass insbesondere die Phasen der Opportunity Identification und die der Opportunity Analyse bei vielen Unternehmen nur unstrukturiert und nicht systematisch ablaufen. Typische Aktivitäten in diesem Teil des Innovationsprozesses umfassen bspw. das Erkennen von innovationsrelevanten Signalen im Unternehmensumfeld (Patente, Publikationen, Meldungen und Aktivitäten des Mitbewerbs, etc.) und das bewerten und zusammenführen eben solcher Signale bspw. in Form von Trends (Trend Monitoring). Eine weitere Herausforderung, der sich Unternehmen aller Größen hier stellen, besteht in der Integration und Berücksichtigung beobachteter Trends und Entwicklung im Zuge des nachgelagerten Ideengenerierungsprozesses. Bestehende Lösungen in diesem Bereich konzentrieren sich entweder auf einzelne Teilaspekte im Bereich Opportunity Identification oder bieten erst ab der Ideengenerierung Unterstützung an. Das im Projekt InnoStrategy entwickelte Prozessmodell und die dahinter stehende Software Plattform decken hingegen sowohl Opportunity Identification und Analyse als auch Ideengenerierung und –bewertung ab:

Haben Sie Fragen zu dem Projekt und der finalen Lösung?

Richard Pfeiffer, MA
Marketing / Account Management

T: +43 (732) 77 00 11 - 231
M: +43 (664) 883 97 103

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Richard Pfeiffer, MA

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